Ein Blick auf die digitale Transformation – abseits der Prozesse

 

Ein Blick auf die digitale Transformation – abseits der Prozesse

 

Digitale Transformation ist in aller Munde. Der Fokus hierbei liegt oft rein auf den Prozessen, welche modernisiert, entstaubt und eben digitalisiert werden sollen.
Doch digitale Transformation bedeutet sehr viel mehr: Sie umfasst Menschen, Sicherheit, Qualität und natürlich auch Prozesse.
In unserem heutigen Blogartikel möchten wir auf eine ganzheitliche Definition von „Digitaler Transformation“ eingehen, die Treiber und Erfolgsfaktoren identifizieren und den Fokus auf wichtige Aspekte legen soll, auf Aspekte, die vielleicht nicht immer im Vordergrund stehen, wenn vom digitalen Wandel gesprochen wird.

Digitaler Wandel

Digitale Transformation oder auch digitaler Wandel steht, nicht nur auf Unternehmen bezogen, sondern im Allgemeinen für Wirtschaft und Gesellschaft, für einen fortlaufenden, tiefgreifenden Veränderungsprozess, der durch neueste digitale Techniken und Technologien ausgelöst und unterstützt wird.
Die Ziele, die dadurch erreicht werden, sind vielfältig: Neben den für viele Unternehmen im Vordergrund stehenden Effizienz-, Qualitäts- und Umsatzsteigerungen, die mit Kostensenkungen, Mitarbeiterentlastung und Wandel im Produktportfolio einhergehen, spielt auch die Kundenbindung eine wichtige Rolle.

Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation

Um diese umfassenden Änderungen nicht nur durchzuführen, sondern auch erfolgreich zu etablieren, sind einige Erfolgsfaktoren wichtig.
Die Sichtweise auf den digitalen Wandel darf nicht die eines Projektes, sondern muss die eines fortlaufenden Prozesses sein, der nach und nach erfolgreich implementiert wird.
Agiles Vorgehen, auch Mut, in Details zu scheitern und daraus zu lernen, sowie die Einbindung aller Ressourcen im Unternehmen, vor allem der Mitarbeiter*innen, sind kritisch für den Erfolg.
Ohne die Einbindung der Mitarbeiter*innen und der Akzeptanz der neuen Prozesse kann diese meist tiefgreifende, umfassende Umstellung der Unternehmen nicht gelingen.
In vielen Bereichen sind es die Menschen, die Digitalisierung fordern und fördern, um damit den gestiegenen Anforderungen in ihren täglichen Aufgaben gerecht werden zu können. Basis für digitale Transformation sind demnach neben dem offensichtlichen Bedarf an digitaler Infrastruktur und modernen IT-Lösungen auch die Menschen: Kund*innen und Mitarbeiter*innen, welche Erwartungen, aber auch Hoffnungen in den digitalen Wandel setzen.

Automation als Schlüsselkomponente des digitalen Wandels

Neben der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit, welche gefördert und vorangetrieben werden muss, gilt somit Automation als eine der wichtigsten Komponenten in der digitalen Transformation.
Das Ziel der Effizienzsteigerung und Kostensenkung muss massiv durch Automation unterstützt werden. Mehr noch, Automation ist Umfragen zufolge jene Komponente, die von Menschen mit digitalem Wandel am öftesten in Zusammenhang gebracht und auch erwartet wird.
Mit der Digitalisierung immer weitgreifenderer Bereiche in Unternehmen steigt auch der Bedarf an Sicherstellung und Aufrechterhaltung der Qualität und Sicherheit der Systeme.

Das Zusammenspiel vieler Systeme und steigende Anzahlen an Schnittstellen und Automatismen in Projekten gehen mit einer Steigerung der Qualitätssicherungszyklen einher. Agiles Projektvorgehen, das im Zusammenhang mit digitaler Transformation unabdingbar ist, bringt häufigere sowie weniger umfangreiche Systemupdates mit sich, die auch potentielle Fehlerquellen darstellen.
Ohne automatisierte Unterstützung der Qualitätssicherungsprojekte ist die steigende Anzahl an Testzyklen für Unternehmen und deren Mitarbeiter*innen oft nicht mehr schaffbar.
Wiederkehrende, regressive Testfälle, durch Testautomation abgedeckt, befreien Mitarbeiter*innen von massivem Testaufwand und schaffen Freiraum für Tagesgeschäft und weitere wichtige Aufgaben.

Bleiben KMUs auf der Strecke?

Klein- und mittelständische Unternehmen haben bei digitaler Transformation Vor- und Nachteile.
Oft lassen sich agile Prozesse leichter umsetzen, man nutzt schlankere Strukturen, um den Umstieg leichter zu schaffen.
Gleichzeitig wirken sich aber steigende Anforderungen an die Mitarbeiter*innen, würde der Schlüsselfaktor Automation nicht existieren, stärker aus.
Somit ist es wichtig, leistungsstarke und spezialisierte Automationslösungen auch für KMUs erschwinglich und einsetzbar zu machen, um diesen wichtigen Teil unserer Wertschöpfungskette im digitalen Wandel nicht allein zu lassen.

Vergessen wir daher bei allem Verständnis für die Notwendigkeit, Prozesse zu modernisieren und neue Potentiale auszuschöpfen, nicht auf den wichtigen Faktor Mensch.
Automation muss im Zusammenhang mit digitalem Wandel, neben seinem offensichtlichen Ziel der Kostensenkung, den Menschen ermöglichen, den Wunsch der Unternehmen nach digitaler Transformation auch bestmöglich unterstützen zu können.
Dies funktioniert nur, wenn die Mitarbeiter*innen durch automatisierbare Tätigkeiten entlastet und ihr Augenmerk auf ihre restlichen Aufgaben legen können.

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